Was treibt dich um?


Aneinander teilhaben lassen .... was treibt dich um?

Einstieg in den Gottesdienst:
Austausch mit dem Banknachbarn:
über was freue ich mich, was bewegt mich, was treibt mich um...

Die Lobpreislieder waren dem Thema angepasst.


Auch Jesus fragt seinen Jünger, was sie umtreibt. Er will an ihrem Leben Anteil haben.
Die Jünger schweigen zu dieser Frage nur.
Jesus aber bleibt ihr Anliegen jedoch nicht verborgen.
Seine Antwort ist sicher nicht die einfachste:
Wer der erste unter euch sein will, soll der letzte sein von allen und aller Diener.

Jesus stellt ein Kind in ihre Mitte und herzte es und sagt:
Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf;
und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.

Wir sollen Kinder als Vorbild nehmen:

Kinder sind Personen
-> ohne Machanspruch und ohne Status
-> die von der Zuwendung leben
-> am Anfang

Jesus stellt auch uns Kinder als Vorbilder vor Augen und lädt uns ein:
Definiert euch nicht über euren Status, über Macht und Können,
sondern lebt von der Zuwendung der Liebe Gottes und bleibt als Person des Anfangs
stets neugierig auf Gottes Überraschungen.

So können wir als Einzelne und als Gemeinschaft im Kleinen und Großen
wachsen an der wahren Größe, die bei Jesus gilt.
So kann etwas werden von dem, was es heißt,
der Letzte von allen zu sein und der Diener aller.
Von dem Sich verschenken ohne zu rechnen, von der Lebenshingabe ohne Spekulation
auf persönlichen Gewinn, von der Lebenshingabe,
die von sich absieht und die andere im Blick hat.

 Die Predigt hielt Pfarrer Alfred Essig