Das Kreuz im Büro

Sie hält es nicht mehr aus - immer wieder diese Geschichten über Krankheit und Gebrechen.
Heute geht ihr die Geschicht der jungen Mutter, die Krebs hat und eine neue Therapie genehmigt haben möchte um noch mehr Zeit mit ihren Kindern zu haben, sehr nahe.

Sie beschließt: Hier muss ich helfen...

Es geht uns vielleicht allen manchmal so, dass es Situationen gibt, die uns "unter die Haut" gehen, wo wir uns dazu entscheiden, dass wir helfen möchten..

Als Jesus schon verhaftet und verurteilt war, wird er zum Kreuzigungsplatz gebracht.
Er wird durch die Gassen Jerusalems geführt.
Manche weiden sich an seinem Unglück,
andere schauen beschämt weg.
Simon von Kyrene will schnell weiter, will nichts mit Jesus zu tun haben.
Aber die Soldaten befehlen ihm, dass er das für Jesus das Kreuz tragen muss.
Er kommt an Jesus nicht vorbei - er muss das Kreuz anschauen, tragen und anfassen.

Die Frauen harren aus unter dem Kreuz, an das Jesus genagelt wird.
Sie bleiben da und schauen zu und halten mit aus.

Und wir? Jeder von uns trägt doch ebenso sein Kreuz mit sich.
Egal ob wir Unfallopfer sind, an Essstörungen leiden, chronisch krank oder alt sind.
Jeder hat sein Kreuz, nur reden wir nicht gerne darüber.
Wir tragen unser Lasten-Kreuz heimlich. Das Leid von uns Menschen liegt im Verborgenen.

Aber Jesu Leid fordert heraus, hinzuschauen, wo es schlimm ist,
und anzupacken, wo es weh tut.

Jesus Kreuz macht Mut, unsere Kreuze nicht zu verstecken.

Niemand von uns soll sich für sein Leid schämen müssen.

Jesus ist für jeden von uns diesen Weg gegangen und hat diesen Tod durchlebt -
aus Liebe zu uns.